Nein! Dies ist nicht die Geschichte vom kleinen Jens, der seinen erste Kamera schon mit sechs von seinem Opa geschenkt bekommen hat. Ihr könnt also durchaus weiterlesen.
Die Fotografie als Hobby habe ich spät begonnen. Natürlich habe ich Familienfotos gemacht, als ich Vater wurde. Nach ein paar Jahren dann mit einer analogen Spiegelreflexkamera. Das war aber irgendwie so lala, da die Filmentwicklung im Fotofachgeschäft gemacht wurde, und nicht in der nicht vorhandenen, eigenen Dunkelkammer. Von Berufswegen bin ich technisch veranlagt, die seiner Zeit Fahrt aufnehmende Digitalfotografie fand ich hochinteressant. Also knipste ich irgendwann mit einer digitalen Kompakten drauflos.
Nach einigen Jahren konnte ich mir endlich eine stark gebrauchte Canon EOS leisten, und habe in der Folge reichlich dazugelernt - hauptsächlich deswegen, weil man bei der digitalen Fotografie die Einstellungen sieht, mit denen man fotografiert hat und die Fotos aufmotzen konnte, wenn's handwerklich mal wieder nicht gereicht hatte - Photoshop war schon länger mein Steckenpferd. Auch, das man einen Haufen Geld für Objektive und sonstiges Zubehör ausgeben muss, ist eine wertvolle Erfahrung. Wertvoll vor allem für die, die mir das immer teurer werdende Zeug verkauften.
Und wieder 2 Jahre weiter fragte mich mein bester Freund, ob ich denn nicht seine Hochzeit fotografieren wollte. Vernünftige Menschen vermeiden sowas, ich hab's gemacht und festgestellt, dass es Spaß macht. Und auch noch ein paar Euros bringt, um sich die tolle Lichtbild-Technik zu finanzieren.
So habe ich dann in den letzten 14 Jahren Freiwillige, Brautpaare, Arbeitssuchende und Selbständige fotografiert und viele kreative Ideen in die Tat umsetzen können. Ich denke, die meisten meiner Klienten waren ganz zufrieden. An einen Wettbewerb habe ich nie teilgenommen. Auch Veröffentlichungen in Magazinen waren nicht dabei, also gibt's hier keine Angeberei.
In den letzten Jahren merken wir Fotografen immer mehr, dass handwerklich gut gemachte Bilder kaum noch jemanden etwas Wert sind. Sicher, Brautpaare zahlen immer noch gut, aber irgendwann haste halt alle Posen durch und es ist wieder und wieder das gleiche. So habe ich mich entschlossen, mit dem sowieso nur teilprofessionellen aufzuhören. Ich fotografiere jetzt nur das, was mir Spaß macht - oder worin ich einen Sinn sehe. Geld kann ich nicht mehr nehmen, das Finanzamt wird das kaum wohlwollend betrachten ;)
Wer aber einen People-Fotografen mit ein paar Donnerstagen Erfahrung für einen guten Zweck sucht, spricht mich an. Wenn dein Projekt überzeugt, nehme ich mir gern die Zeit und bringe mich mit meinen Ideen ein.
Jens Höwener
E-Mail:
42jens -at- gmail.com
Location:
Greater Porta Westfalica Area, OWL
Nein zu SM
Ihr findet mich nicht in den (heutzutage)
asozialen Medien der Tec-Milliardäre.
Das Gute daran: Ihr braucht nicht auch noch mir zu folgen! Guckt euch einfach ab und zu mal hier um.
Cheers!
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